Projekte

Literatur- und Kulturwissenschaft

Fakten und Fiktionen / Schlüsselliteratur

  • Gertrud Maria Rösch: Clavis Scientiae. Studien zum Verhältnis von Faktizität und Fiktionalität am Fall der Schlüsselliteratur. Tübingen: Niemeyer 2004 (Studien zur deutschen Literatur 170).
  • Gertrud Maria Rösch (Hrsg.): Codes, Geheimtext und Verschlüsselung. Geschichte und Gegenwart einer Kulturpraxis. Tübingen: Attempto 2004.
  • Gertrud Maria Rösch, Georg Braungart, Friedmann Harzer, Hans Peter Neureuter (Hrsg.): Bespiegelungskunst. Begegnungen auf den Seitenwegen der Literaturgeschichte. Tübingen: Attempto 2004.
  • Gertrud Maria Rösch: Wem gehört eine Geschichte? Über die Möglichkeiten und Grenzen der Fiktionalisierung von Realität. In: Claude D. Conter (Hg.): Justitiabilität und Rechtmäßigkeit. Verrechtlichungsprozesse von Literatur und Film in der Moderne. Amsterdam, New York 2010, S. 217-226.
  • Gertrud Maria Rösch (Hrsg.): Fakten und Fiktionen. Werklexikon der deutschsprachigen Schlüsselliteratur 1900-2010. Erster Halbband: Andres bis Loest; zweiter Halbband: Mann bis Zwerenz. Stuttgart: Anton Hiersemann 2011, 2013.
  • Gertrud Maria Rösch: Schlüsselromane in der Gegenwartsliteratur. Eine Neubewertung am Beispiel von Martin Walser, Michael Kumpfmüller und Per Johansson. In: Silke Pasewalck, Dieter Neidlinger, Terje Loogus (Hrsg.): Interkulturalität und (literarisches) Übersetzen. Tübingen: Stauffenburg 2014, S. 227-236.
  • Gertrud Maria Rösch: Das Meer der Realität. Über die Relevanz des ‚Schlüsselromans‘ in der chinesischen und deutschen Literaturwissenschaft. In: Zhu Jianhua; Zhao Jin; Michael Szurawitzki (Hrsg.): Germanistik zwischen Tradition und Innovation. Bd. 11, Bern, Frankfurt u.a.: Peter Lang 2018, 259-263 (Publikationen der Internationalen Vereinigung für Germanistik).

 

Georg Lukács

Seit 2017 finden im Rahmen einer DAAD-Ostpartnerschaft regelmäßig Workshops des IDF mit der Eötvös-Loránd-Universität Budapest statt. Sie haben zum Ziel, das Wirken und Nachwirken des Philosophen, Literaturwissenschaftlers und -kritikers Georg Lukács (1885-1971) und des Soziologen Karl Mannheim (1893-1947) in Ungarn und Deutschland neu zu untersuchen, auch vor dem aktuellen politischen Hintergrund, dass sich ihr Erbe von repressiven Maßnahmen der ungarischen Regierung bedroht sieht.

  • Michael Haase: Sehnsucht nach dem „wahren Leben“. Das tragische Bewusstsein des frühen Lukács und seine kakanischen Wurzeln. In: Csaba Földes, Detlef Haberland (Hrsg.): Nahe Ferne – Ferne Nähe. Zentrum und Peripherie in deutschsprachiger Literatur, Kunst und Philosophie. Tübingen: Narr Francke Attempto 2017, S. 43-56.
  • Michael Haase, Amália Kerekes, Anna Zsellér (Hrsg.): Parallelen, Korrespondenzen und Nachwirkungen. Beiträge zur Rezeptionsgeschichte des Werks von Georg Lukács. Bielefeld: Aisthesis 2022 (Lukács-Studien 4) (im Druck), darin:
    • Max Graff: Georg Lukács’ Skizze einer Geschichte der neueren deutschen Literatur im Kontext des Menschenwürdediskurses der unmittelbaren Nachkriegszeit.
    • Michael Haase: Lukács’ Solschenizyn-Lektüren im Kontext der Lesarten zeitgenössischer Schriftsteller.

 

‚Heidelberger Moderne‘

Um 1900 ist die Stadt Heidelberg ein paradoxes Gebilde: auf der einen Seite ein idyllisch-kleinstädtischer, geradezu mythisch-romantischer Ort mit nationalgeschichtlichem Resonanzraum, auf der anderen zugleich ein Anziehungspunkt modernen Denkens in Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Literatur. Heidelberg avanciert zu einem „Weltdorf“, frei vom weltstädtischen Beschleunigungsfuror, aber reich an Diagnosen zum Prozess der ‚Entzauberung‘, der sich in den Industriegesellschaften Europas in jenen Jahren vollzieht. Hier leben, studieren und wirken zwischen 1890 und 1933 internationale Vertreter verschiedenster Fächer, Passionen und Ideen. Mit einigem Recht lässt sich Heidelberg deshalb als ein – bislang nicht adäquat gewürdigtes – Zentrum der deutschsprachigen Moderne neben Städten wie Wien, München und Berlin bezeichnen.

  • Julia Bohnengel, Michael Haase: Heidelberger Moderne (1910-1933). Komparatistische Perspektiven auf ein „Weltdorf“. Ringvorlesung im Wintersemester 2022/23.

 

Interkulturelle Literaturwissenschaft

  • Michael Haase, András Masát (Hrsg.): Jahrbuch der ungarischen Germanistik 2010. Themenschwerpunkt: Die Vernetzung der Welt – neue Medien in Literatur, Sprache und Spracherwerb.
  • Gertrud Maria Rösch: Ein ‚Georgien, aus nichts gemacht als aus Poesie‘. Adolf Endler und Clemens Eichs Reiseberichte als ‚lieu de mémoire‘. In: Sabine Fischer-Kania, Daniel Schäf (Hrsg.): Sprache und Literatur im Spannungsfeld von Politik und Ästhetik. Christa Wolf zum 80. Geburtstag. München: Iudicium 2011, S. 82-97 (Schriftenreihe des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie 11).
  • Gertrud Maria Rösch: Grusien, das ist Bayern. Oskar Maria Grafs Reise durch den Kaukasus 1934 als Prätext für Adolf Endlers Georgien-Essays. In: Jahrbuch der Oskar-Maria-Graf-Gesellschaft 2015/16, S. 39-56.
  • Michael Haase: „Kann nit verstan“ – Zum Polen-Bild in Uwe Timms „Wendegeschichte“. In: Carsten Gansel, Monika Wolting (Hrsg.): Deutschland- und Polenbilder in der Literatur nach 1989. Göttingen: V&R unipress 2015, S. 77-85.
  • Michael Haase, Sandro Moraldo, Gertrud Maria Rösch (Hrsg): Die Elixiere der Literatur. Festschrift für Franz Loquai zum 65. Geburtstag. München: Iudicium 2016.
  • Max Graff, Sandro Moraldo, William Franke (Hrsg.): Sprache der Migration. Migration der Sprache. Sprachidentitäten und transkulturelle Literatur im Zeitalter der Globalisierungsprozesse (= Wege der Germanistik in transkultureller Perspektive. Akten des XIV. Kongresses der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG), Bd. 7, hg. v. Laura Auteri u. a., Teilbd. 4; Jahrbuch für Internationale Germanistik, Beihefte Bd. 7). Bern: Peter Lang [erscheint 2022], darin:
    • Julia Bohnengel: Dialogische Bildbetrachtungen. Navid Kermanis Ungläubiges Staunen.
    • Max Graff: Flucht, Sprache und Sprachreflexion bei Abbas Khider
  • Michael Haase: Zur Las-Casas-Rezeption in Alfred Döblins Amazonas und Reinhold Schneiders Las Casas vor Karl V. In: Maria Elena Muscan, Sabine Pleșu, Gertrud Maria Rösch (Hrsg.): Forschen und Lehren im rumänisch-deutschen Austausch. Beiträge der Konferenz im Rahmen der GIP Heidelberg und fünf rumänische Universitäten (01./02. Oktober 2021), München: Iudicium 2022 (im Druck).

 

Kinder- und Jugendliteratur in komparatistischer Perspektive

Kinder- und Jugendliteratur wurde schon von Paul Hazard als genuines Feld der komparatistischen Forschung bestimmt, auf dem sich einerseits nationale Eigenheiten besonders gut abzeichnen und auf dem zum anderen vielfältige und intensive Austauschprozesse zwischen den einzelnen Literaturen stattfinden. Kleinere Einzelprojekte und kontinuierlich angebotene Lehrveranstaltungen widmen sich diesem, von der deutschsprachigen Literaturwissenschaft wenig beachteten Bereich.

  • Julia Bohnengel : Poésie et multilinguisme en classe. In: Britta Benert, Philippe Clermont, Elisabeth Kaess, Isabelle Lebrat (Hrsg.): Ethique et frontières en littérature d’enfance et de jeunesse. Wien u.a.: LIT Verlag 2021, S. 141-158.
  • Julia Bohnengel: Spielerische Erfahrungen von Mehrsprachigkeit. Internationale Kinderlyrik im Arche Kinder Kalender. In: Britta Benert, Rainier Grutman (Hrsg.): Langues et littérature de jeunesse. Berlin u.a.: LIT Verlag 2019, S. 95-120.
  • Julia Bohnengel: Geschichtchen für Töchter und für Söhne: August von Kotzebues und Jean-Nicolas Bouillys Beiträge zur Literarisierung der Kinder- und Jugendliteratur zwischen Aufklärung und Biedermeier. In: Cahiers d’études germaniques 82 (2022), Themenheft: Fictions morales à la fin du XVIIIe siècle, hrsg. v. Alexa Craïs, Magali Fourgnaud, Valérie Leyh, S. 181-200, https://doi.org/10.4000/ceg.15787

 

Kriegslyrik

Das Korpus der deutschsprachigen Kriegslyrik ist so unüberschaubar wie vielgestaltig. Obwohl zahlreiche Studien und Beiträge zu bestimmten Teilkorpora (z. B. Lyrik der Befreiungskriege, Lyrik des Ersten Weltkriegs) und Autoren (Gleim, Körner, Arndt) vorliegen, wurde dem recht unscharfen Begriff Kriegslyrik selbst kaum größere Aufmerksamkeit zuteil. Das laufende Forschungsprojekt verschreibt sich dieser bislang vernachlässigten Beschäftigung erkundet dabei u. a. poetologische Kontexte, diskursive Vernetzungen und lyrikologische Dimensionen dieses lyrischen Genres. Ziel sind eine sinnvolle Definition von Kriegslyrik sowie Vorschläge für eine fundierte poetologische und begriffliche Auseinandersetzung mit diesem Genre sowie für einen systematischen interpretatorischen Zugriff auf die Texte.

  • Max Graff: Stimmungen, Spannungen, Visionen. Beobachtungen zur Kriegslyrik Wilhelm Klemms. In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, N. F. 60 (2019), S. 339-372.
  • Max Graff: Weltkrieg und Revolution als Epochenzäsuren? Beobachtungen zu Paratexten deutschsprachiger Lyrik-Anthologien um 1920. In: Literaturstraße. Chinesisch-deutsche Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft 20.1 (2019), S. 43-60.
  • Max Graff: Von der (Un-)Wirklichkeit des Krieges. Beobachtungen zu Formen des Wirklichkeitsbezugs in Kriegsgedichten. In: Hans-Günther Schwarz, Dagmar Hirschfelder, Frieder Hepp (Hrsg.): Unwirklichkeiten. Zum Problem der Realität in der Moderne. Das Symposium. München: Iudicium 2020 (Schriftenreihe des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie 19), S. 191-215.
  • Max Graff: Kriegslyrik – Annäherung an ein lyrisches Genre. In: Maria Elena Muscan, Sabine Pleșu Gertrud Maria Rösch (Hgg.): Forschen und Lehren im rumänisch-deutschen Austausch. Beiträge der Konferenz im Rahmen der GIP Hei-delberg und fünf rumänische Universitäten (01./02. Oktober 2021), München: Iudicium 2022 (im Druck).

 

Stoffgeschichte und Thematologie: Herzmäre – Le cœur mangé – Il cuore mangiato – The eaten heart

Etwa 800 Jahre lang, vom 12. bis zum Beginn des 20. Jahrhundert, wird in ganz Europa ein Stoff erzählt, der zeitweilig große Popularität erlangte, heute jedoch nahezu vergessen ist: Die Geschichte vom gegessenen Herzen. Sie handelt davon, wie ein Ehemann seiner Frau das Herz ihres Geliebten zum Verzehr vorsetzt. Stoffgeschichte wird in diesem Projekt in einer kultur- und mentalitätshistorischen Perspektive zugleich ‚thematologisch‘ verstanden: Die einzelnen Stoffvarianten aus überaus unterschiedlichen sprachlichen, literatur- und sozialhistorischen Kontexten bearbeiten bei gleichbleibender Grundstruktur ganz unterschiedliche, freilich mit ihr und ihren Motiven verbundene Problemstellungen.

Aus dem Projekt sind bislang eine Habilitationsschrift (Universität des Saarlandes) und weitere Einzelstudien hervorgegangen.

  • Dialektik der Affekte. Ludwig Uhlands „Kastellan von Couci“ im kulturgeschichtlichen Kontext der europäischen Herzmaere-Tradition. In: Zeitschrift für Germanistik N.F. 2 (2005), S. 296-310.
  • „Lieben und nicht wieder geliebt werden – Ha! Das ist eine Hölle.“ Zur Wandlung von Männlichkeitsbildern im europäischen Herzmäre-Stoff. In: Toni Tholen, Jennifer Clare (Hrsg.): Literarische Männlichkeiten und Emotionen. Heidelberg: Winter 2013, S. 89-108.
  • Julia Bohnengel: Das gegessene Herz. Eine europäische Kulturgeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert: Herzmäre – Le cœur mangé – Il cuore mangiato – The eaten heart. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016 (Habilitationsschrift).
  • Julia Bohnengel: „Das hohe, das wahre Tragische“: Überlegungen zur Wahl des Eröffnungsstücks von Friedrich Ludwig Schröders erster Hamburger Direktion. In: Bernhard Jahn, Alexander Košenina (Hrsg.): Friedrich Ludwig Schröders Hamburgische Dramaturgie. Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, NF Bd. 31. Bern u.a.: Lang 2017, S. 35-49 [zu Baculard d’Arnauds Herzmäre-Drama Fayel].
  • Julia Bohnengel: „E sopr'essa scritti versi“. Zur Funktion der Grabinschrift in Boccaccios Geschichte vom gegessenen Herzen (Decameron IV, 9) und ihrer altokzitanischen Quelle. In: Laura Velte, Ludger Lieb (Hrsg.): Literatur und Epigraphik. Phänomene der Inschriftlichkeit in Mittelalter und Früher Neuzeit. Berlin: Erich Schmidt 2022, S. 171-192,  https://www.esv.info/978-3-503-20906-4

 

(Unterhaltungs-)Theater um 1800 / August von Kotzebue

Der Forschungsschwerpunkt geht der Frage nach, ‚was die Deutschen auf der Bühne sahen, als ihre Klassiker schrieben‘. Im Zentrum steht mit August von Kotzebue einer der produktivsten Autoren um 1800, zugleich der innerhalb und außerhalb Deutschlands meist gespielte deutschsprachige Schriftsteller dieser Zeit. Aber auch weiteren, heute vergessenen Schriftsteller*innen, die in der Konsolidierungsphase der Nationaltheaterbewegung eine zentrale Rolle spielten, gilt die Aufmerksamkeit des Projekts. Wechselnde Kooperationen bestehen mit Wissenschaftler*innen der Universitäten Göttingen, Hamburg, Hannover, Mannheim, Saarbrücken u.a. sowie den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim.

 

Editionen

  • August von Kotzebue: Er und Sie. Vier romantische Gedichte (1781). Mit einem Nachwort hg. v. Max Graff. Hannover: Wehrhahn 2020 (Edition Wehrhahn 28).
  • August von Kotzebue: Ich, eine Geschichte in Fragmenten (1781). Mit einem Nachwort hg. v. Max Graff. Hannover: Wehrhahn 2021 (Edition Wehrhahn 31).
  • Friedrich Wilhelm Gotter: Mariane, ein bürgerliches Trauerspiel in drey Akten (1775). Mit einem Nachwort hrsg. v. Julia Bohnengel und Alexander Košenina. Hannover: Wehrhahn 2022 (Theatertexte 86).

 

Laufende Editionsprojekte

  • August von Kotzebue: Doctor Bahrdt mit der eisernen Stirn, oder Die deutsche Union gegen Zimmermann. Ein Schauspiel in vier Aufzügen (1790) (Max Graff).
  • August von Kotzebue: Menschenhaß und Reue (Julia Bohnengel).
  • Ludwig Tieck: Das Ungeheuer und der verzauberte Wald. Ein musikalisches Mährchen in vier Aufzügen (1800) (Max Graff).

 

Publikationen

  • Julia Bohnengel: Artikel zu „Die Nachbarschaft (1807) – Les voisins von Picard“, „Die Rückwirkung (1807) – Les Ricochets von Picard“, „Der Taufschein (1807) – L’acte de naissance von Picard“, „Vaterfreude (1787)“. In: Mark-Georg Dehrmann, Alexander Košenina (Hrsg.): Ifflands Dramen. Ein Lexikon. Hannover: Wehrhahn 2009, S. 189-193, S. 207-211, S. 225-228, S. 228-230.
  • Johannes Birgfeld, Julia Bohnengel u. Alexander Košenina (Hrsg.) Kotzebues Dramen. Ein Lexikon. Hannover: Wehrhahn 2011. 2. Aufl. ebd. 2020.
  • Julia Bohnengel: Artikel zu „Betrug über Betrug, oder die schnelle Bekehrung“ und „Serafina“. In: Alexander Košenina (Hrsg.): Andere Klassik. Das Werk von Carl August Vulpius (1762-1827). Hannover: Wehrhahn 2012, S. 86f. u. S. 160.
  • Julia Bohnengel: „Das hohe, das wahre Tragische“: Überlegungen zur Wahl des Eröffnungsstücks von Friedrich Ludwig Schröders erster Hamburger Direktion. In: Bernhard Jahn, Alexander Košenina (Hrsg.): Friedrich Ludwig Schröders Hamburgische Dramaturgie. Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, NF Bd. 31. Bern u.a.: Lang 2017, S. 35-49.
  • Julia Bohnengel: „Wir werden noch ganz zu Kotzebue“. Zur Theaterpräsenz des erfolgreichsten Dramatikers der Goethezeit in Mannheim. In: Thomas Wortmann (Hrsg.): Mannheimer Anfänge. Beiträge zu den Gründungsjahren des Nationaltheaters Mannheim 1777-1820. Göttingen: Wallstein 2017, S. 169-196.
  • Julia Bohnengel: »You can go to hell with your Chinese bridge«: August von Kotzebue’s Most Successful Play Menschenhaß und Reue and the European Garden Revolution. In: Johannes Birgfeld, Michael Wood (Hrsg.): Edinburgh German Yearbook 12: Re-Populating the Eighteenth Century: Second-Tier Writing in the German Enlightenment (2018), S. 162-180.
  • Julia Bohnengel: „Johanna, die edle Mulattin“ – Ein weiteres Kolonialdrama Kotzebues? Beitrag zum 260. Geburtstag August von Kotzebues am 3. Mai 2021, https://kotzebue.hypotheses.org/507.
  • Max Graff: Erzählerische »Jugendsünden«? Zu Kotzebues ersten Publikationen, in: Kotzebue International, 12/04/2021, https://kotzebue.hypotheses.org/103.
  • Julia Bohnengel: Geschichtchen für Töchter und für Söhne: August von Kotzebues und Jean-Nicolas Bouillys Beiträge zur Literarisierung der Kinder- und Jugendliteratur zwischen Aufklärung und Biedermeier. In: Cahiers d’études germaniques 82 (2022), Themenheft: Fictions morales à la fin du XVIIIe siècle, hrsg. v. Alexa Craïs, Magali Fourgnaud, Valérie Leyh, S. 181-200, https://doi.org/10.4000/ceg.15787
  • Julia Bohnengel, Thomas Wortmann (Hrsg.): „Die Deutsche Freiheit erdolcht!“ Beiträge zu Leben, Werk und Tod August von Kotzebues anlässlich seiner Ermordung vor 200 Jahren. Hannover: Wehrhahn, im Druck, darin:
    • Julia Bohnengel: »Beiträge zur geselligen, harmlosen Freude«? Kotzebues Laientheater-Almanach in der literarischen Fehde um 1800 – Anmerkungen zum Entstehungskontext, zu den französischen Vorbildern und der Rezeption auf der Mannheimer Bühne, S. 89-120.
    • Max Graff: „[D]er Liebe namenlose Leiden“. Kotzebues frühe „romantische Gedichte“ Er und Sie, S. 145-178.
  • Julia Bohnengel, Alexander Košenina: Joseph Marius von Babo (1756–1822). Dramatiker und Theaterleiter in Mannheim und München. Tagung zum 200. Todestag, Mannheim 2022. Tagungsband in Vorbereitung.

 

siehe auch: Doktorandinnen und Doktoranden am IDF