Doktorand*innen

Yue Li

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Ocean University of China und schloss dort 2014 ihr Bachelorstudium ab. Im WS 2013/2014 war sie Austauschstudentin an der Universität Bremen und begann im Oktober 2015 ihr Masterstudium an der Universität Heidelberg, wo sie Germanistik im Kulturvergleich (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) als Hauptfach und Sprachwissenschaft als Begleitfach studierte. Den Master schloss sie 2019 ab mit der von Prof. Dr. Julia Bohnengel betreuten Arbeit: ‚[A]uf unsern deutschen Bühnen probiert ein jeder was er mag.‘ Eine Untersuchung zum Verhältnis zwischen Karneval und Theater in Goethes ‚Das Römische Carneval‘. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutschsprachige Literatur des 18. Jahrhunderts, sowie Goethes Theaterkonzept u. -praxis. Seit September 2020 promoviert sie unter der Betreuung von Apl. Prof. Dr. Julia Bohnengel (Arbeitstitel: ‚Das andere Theater Goethes –– Maskenzug, Hoffeierlichkeit und Karneval zwischen multimedialer Festkultur und theatralischem Experimentierfeld‘). Seit 2020 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sprache, Kultur und Medien (Karlsruher Institut für Technologie / KIT) tätig. Ihr Promotionsprojekt wird vom China Scholarship Council (CSC) sowie von der Goethe-Gesellschaft Weimar gefördert.

Kontakt: li_yue1008@hotmail.com


Laura Dieck

Sprachwissenschaft

Nach ihrem Bachelorstudium der Kulturanthropologie und Romanistik in Bonn absolvierte Laura Dieck das Masterstudium DaZ am IDF der Universität Heidelberg. In ihrer Abschlussarbeit beschäftigte sie sich mit Zusammenhängen zwischen Mehrsprachigkeit, kognitiver Kontrolle und Schulerfolg. Auf diesem Weg entdeckte sie zunehmend ihre Begeisterung für das Feld der psycholinguistischen Forschung  zu Mehrsprachigkeit. In ihrer Promotion erforscht sie nun Fragen zu Sprachverarbeitungsprozessen bei deutsch-türkischen Jugendlichen in Abhängigkeit zu Code-Mixing-Verhalten. In verschiedenen Eye-Tracking Experimenten soll untersucht werden, ob und unter welchen Bedingungen sprachliche Co-Aktivierung auf morphosyntaktischer Ebene stattfindet und welche Einflüsse diese mögliche Co-Aktivierung auf die Verarbeitung des Deutschen haben kann. Übergeordnet steht die Frage danach, inwieweit subtile und unsichtbare Verarbeitungsprozesse den Lernerfolg deutsch-türkisch mehrsprachiger Schüler:innen im deutschen Bildungssystem mit beeinflussen. 

Kontakt: laura.dieck[at]gmx.de


Paul Dávila

Literaturwissenschaft

Er studierte zuerst Lehramt für Englisch (2007) an der Universität Distrital Bogotás und schloss anschließend sein Literaturstudium an der Pontificia Universidad Javeriana in Kolumbien ab mit seiner Arbeit: Die Ufer des Samsara: Deutung und Analyse von Hesses 'Siddharta' (2010). Paul Dávila interessiert sich gleichermaßen für deutsche und indigene Literatur. 2013 absolvierte er das MA-Studium 'Internationale Literaturen' an der Universität Tübingen und verfasste die Studie: Zwei Dichtungen der Natur: Novalis und Hugo Jamioy des Kamentsa Volkes. Ein Vergleich des frühromantischen Naturbegriffs in 'Die Lehrlinge zu Sais' und des indigenen Naturverständnisses in 'Bínybe oboye jauyeng (Windtänzer)'. Seit dem Sommersemester 2021 schreibt er seine Dissertation zum Begriff der 'Natursprache' und vergleicht dazu die Naturkommunikation in einer Auswahl indigener Texte der Gegenwart aus Lateinamerika mit der Natursprache in der deutschen Literatur seit der Romantik. Prof. Dr. Gertrud M. Rösch (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie) und Prof. Dr. Fernando Nina (Romanisches Seminar) betreuen dieses Projekt, für das Paul Dávila ein Stipendium des Katholischen Akademischen Austausch-Dienstes (KAAD) erhält.

Kontakt: Paul Dávila - niordel@hotmail.de


Danny Dirker

Sprachwissenschaft

Danny Dirker hat einen M.A. in Sprachwissenschaft und ist seit 2019 Doktorand von Prof. Dr. Christiane von Stutterheim. Vor seiner Zeit am IDF weckte ein zweijähriger Aufenthalt als DaF-Lehrer am Carthage College (M. Ed. '15) seine Neugier für psycholinguistische Fragestellungen zum Spracherwerb, der Sprachverarbeitung und -produktion. Sein besonderes Interesse daran, wie Menschen sich überhaupt sprechend verstehen und wie diese Fähigkeit mit generellen kognitiven Vorgängen zusammenhängt, mündete in ein exploratives Dissertationsprojekt mit dem Titel "Ereigniskognition im Sprachverstehen". Unter Verwendung moderner Eye-Tracking-Technologie am Heidelberg University Language and Cognition Lab erforscht Herr Dirker, wie semantische Eigenschaften von Bewegungsverben verarbeitet werden. Er geht dabei der Frage nach, ob die Analyse von Augenbewegungen bei der Verarbeitung auditiv-präsentierter verbaler und non-verbaler Ereignisse einen Blick auf die zugrunde liegenden mentalen Bedeutungsrepräsentationen erlaubt. Ziel ist die Entwicklung einer psycholinguistischen Methode zur Untersuchung unbewusster kognitiver Prozesse.

Seit Ende 2021 ist Herr Dirker zudem für das mobile Eye-Tracking am Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft von Prof. Anja Stukenbrock zuständig. 

Kontakt: dirker[at]idf.uni-heidelberg.de


Carolina Olszycka

Sprachwissenschaft

Carolina Olszycka studierte bis 2018 Deutsch als Fremdsprache und Germanistik an der Universität Bielefeld. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit Primingeffekten zwischen dem Deutschen als Zweitsprache und dem Polnischen/Russischen als Erstsprache. Während und nach Abschluss des Masterstudiums arbeitete sie als Kursleiterin in Integrations- und Alphabetisierungskursen und danach als Redakteurin.

Seit Juli 2021 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Einfach Alpha, das sich mit geringer Literalität und sprachlichen Hürden im Kontext beruflicher Ausbildung befasst. Ihre Dissertation ist im Rahmen dieses Projekts angesiedelt und fokussiert morphologisch komplexe Verben. Unter anderem mit Leseexperimenten will sie untersuchen, inwiefern morphologisch komplexe Verben eine Hürde beim Lesen und Verstehen von (Fach-)Texten darstellen und ob und welche Vereinfachungen möglich und hilfreich sind. 


Kontakt: olszycka[at]idf.uni-heidelberg.de

Link zum Projekt Einfach Alpha!


Zoriana Falinska

Sprachwissenschaft

In ihrer Promotion beschäftigt sich Zoriana Falinska mit referentieller Artikelsemantik und ihrem Erwerb durch ukrainische DaF-Lerner. Die zentralen Forschungsfragen sind (1) welche genaue Bedeutung der (in)definite Artikel als Referenzanzeiger transportiert, und (2) ob fortgeschrittene DaF-Lerner mit einer artikellosen slawischen L1 Ukrainisch den (in)definiten Artikel zielsprachig verwenden können. Ausgehend von typischen Schwierigkeiten der Probanden in der Produktion von (in)definiten Nominalphrasen sollen in der Dissertation grundlegende didaktische Prinzipien zur Vermittlung der Artikelsemantik für Sprecher einer slawischen L1 im kommunikationsorientierten DaF-Unterricht erarbeitet werden.

Kontakt: falinska@stud.uni-heidelberg.de

 


Jing Fan

Sprachwissenschaft

Sie studierte "Germanistik im Kulturvergleich: Sprachwissenschaft" als Hauptfach und "Germanistik im Kulturvergleich: Literaturwissenschaft" als Nebenfach an der Universität Heidelberg und schloss ihr Masterstudium im Jahr 2019 ab. Seit 2020 arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema "Syntaktische Funktionen im Chinesischen und Deutschen". Ihr Projekt befasst sich mit der Schnittstellte zwischen Linguistik und allgemeiner kognitiver Verarbeitung. Sie beschäftigt sich einerseits mit der Erstellung eines topologischen Modells der chinesischen Syntax. Andererseits untersucht sie durch die Verwendung von Daten, die mit Eye-Tracking erhoben werden, ob das Sprachproduktionsmodell für jede beliebige Sprache den Prozess der syntaktischen Funktionszuweisung enthalten sollte. Im Kern betrifft ihr Projekt die Frage nach der Existenz einer (psycho-)linguistischen Universalie.


Xiaomeng Zang

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Zhejiang Universität und schloss dort 2016 ihr Bachelorstudium ab. Im WS 2014/2015 war sie Austauschstudentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und begann im April 2017 ihr Masterstudium an der Universität Heidelberg, wo sie Germanistik im Kulturvergleich (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) als Hauptfach und Sinologie als Begleitfach studierte. Den Master schloss sie 2020 ab mit der von Dr. Michael Haase betreuten Arbeit: Die Schopenhauer-Rezeption im Werk Thomas Bernhards. Am Beispiel von 'Der Untergeher' (1983) und 'Alte Meister' (1985). Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts, die Existenzphilosophie sowie die Rezeptionsforschung. Seit September 2020 promoviert sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Gertrud M. Rösch am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) zum Thema 'Die Rezeption Arthur Schopenhauers bei Thomas Bernhard. Eine Untersuchung zu Biographie und Werk'. Ihr Promotionsprojekt wird vom China Scholarship Council (CSC) gefördert.

Kontakt: Zang@stud.uni-heidelberg.de


Juliane Hinnerichs

Sprachwissenschaft

Juliane Hinnerichs beendete 2016 ihr Masterstudium "Deutsch als Zweitsprache" am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) der Universität Heidelberg, an dem sie nun als Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung ihre Doktorarbeit schreibt. Von 2007 bis 2011 studierte sie "Patholinguistik" an der Universität Potsdam und sammelte anschließend Berufserfahrung als akademische Sprachtherapeutin.

Die Daten für ihre Dissertation erhob sie im Rahmen ihrer Mitarbeit im Projekt BiliSAT ("Bilinguale Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Sprachentwicklungsstörungen mit Arabisch und Türkisch als Erstsprachen") an der Universität Flensburg. Ziel der Arbeit ist es, die Eignung des Nachsprechens von Nichtwörtern als Diagnostikinstrument im Kontext von mehrsprachigen Kindern mit und ohne Sprachentwicklungsstörungen zu untersuchen.

Kontakt: juliane.hinnerichs[at]posteo.de


Ines Marberg

Sprachwissenschaft

Ines Marberg schloss den Master in "Germanistik im Kulturvergleich" mit dem Schwerpunkt Sprache und Kognition am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie ab. In ihrer Masterarbeit entwickelte sie eine neue Methode zur Untersuchung von frühen Aufmerksamkeitsmustern bei der Konzeptualisierung von Ereignisbeschreibungen.

In ihrer Doktorarbeit widmet sie sich weiter dem Thema der Ereigniskonzeptualisierung, diesmal aber unter der Fragestellung, wie und welche Inhalte von Ereignissen mental repräsentiert werden. Zu diesem Zweck kooperiert sie auch mit der Neurologie des Universitätsklinikums Heidelberg.


Xin Song

Literaturwissenschaft

Er studierte Germanistik am Shanghai Institute of Technology und schloss 2013 dort sein Bachelorstudium ab. Im Oktober 2013 begann er den Master an der Universität Heidelberg, wo er Germanistik im Kulturvergleich (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) als Hauptfach und Soziologie als Begleitfach studierte sowie aus eigenem Interesse fünf Semester Französisch im Zentralen Sprachlabor (ZSL) lernte. Anfang 2017 erhielt er seinen Master-Abschluss mit der Studie: Zum Verhältnis von Spiel und Schauspieler in István Szabós Mephisto und Alejandro G. Iñárritus ‘Birdman’. – Nach einer Praxis als freiberuflicher Übersetzer und einer Hospitation im Regiebereich des Heidelberger Theaters promoviert er seit Sommer 2018 bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch und Prof. Dr. Burckhard Dücker zum Thema ‘Der deutschsprachige Musikerroman nach 1945’; der Schwerpunkt liegt auf den Romanen Peter Härtlings. Sein Promotionsprojekt wird gefördert vom China Scholarship Council (CSC) und vom Deutschen Literaturarchiv (DLA) Marbach, das Härtlings Nachlass besitzt. 

Kontakt: song.xin@gmx.de 
 


Kristian Nicolaisen

Sprachwissenschaft

Er studierte Germanistik und Philosophie an den Universitäten Kopenhagen und Heidelberg. Sein Masterstudium absolvierte er am IDF in der vergleichenden Sprachwissenschaft mit einer Abschlussarbeit zu Top-down-Einflüssen des strukturellen Primings bei der Verarbeitung visueller Ambiguität.

Derzeit schreibt er seine Doktorarbeit in der Psycholinguistik über die Repräsentation und Verarbeitung von Argumentstrukturen. Der Dissertation liegen Fragen der Ereigniskognition, der lexikalischen Semantik und der Konstruktionsgrammatik zugrunde, die empirisch anhand von Eye-Tracking-Experimenten untersucht werden. Das Forschungsprojekt ist am Heidelberg University Language and Cognition Lab eingebunden und wird durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

Kontakt: Nicolaisen[at]idf.uni-heidelberg.de


Friederike Spies

Sprachwissenschaft

Friederike Spies, die bereits ihren Master im Fach "Germanistik im Kulturvergleich" mit Fachrichtung Sprachwissenschaft am IDF absolviert hat, beschäftigt sich in ihrer Dissertation damit, wie Unternehmen für ihre Marken und Markenprodukte in ihrer externen Kommunikation mithilfe von verschiedenen multimodalen, insbesondere sprachlichen Mitteln Bedeutungen aufbauen, um bei Rezipient*innen eine Wirkung zum Vorteil der eigenen strategischen Unternehmensziele zu erreichen. Ihre linguistische und primär semantische Betrachtungsweise erweitert Frau Spies dabei durch die Einbeziehung einer stark multidisziplinär geprägten Perspektive, indem sie wesentliche Einsichten und Positionen aus anderen Disziplinen, insbesondere aus Kognitiver Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Verhaltensorientierter Marketingforschung in ihre Betrachtungen mit einbezieht. Die Arbeit wird von Frau Professor von Stutterheim betreut.


Yuqi Wang

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Renmin Universität in Peking und schloss dort 2017 ihr Bachelorstudium ab. 2020 erhielt sie ihren Master of Arts an der gleichen Universität mit einer Arbeit über das Groteske in den frühen Dramen von Frank Wedekind am Beispiel von 'Frühlings Erwachen' und 'Lulu'. Als Austauschstudentin verbrachte sie ein Semester an der Universität zu Köln und zwei Semester an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit dem Wintersemester 2020 promoviert sie am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch mit einer Untersuchung der grotesken Elemente in den deutschen Dramen des Frühexpressionismus. Ihr Promotionsprojekt wird finanziert durch ein Stipendium des China Scholarship Council (CSC).

Kontakt: yuqi.wang@outlook.de


Adam Kubik

Literaturwissenschaft

Er verfolgte sein Interesse an der (ober-)schlesischen Identität im Rahmen der Studienfächer Deutsch als Fremdsprache (BA), Germanistik (MA), Raumplanung (Ingenieur) und Friedliche Lösung der Konflikte: Polnisch-Ukrainischer Dialog (postgradual) in Oppeln und Breslau/Polen. Nach seinem Abschluss hat er Erfahrungen bei internationalen Großunternehmen gesammelt, wie auch in der Tätigkeit als Deutschlehrer. Er unterstützt mit didaktischen Projekten den Verein »Pro Liberis Silesiae«, der deutsch-polnische Kindergärten und Schulen in Oberschlesien führt. Am IDF promoviert er im Bereich der Gegenwartsliteratur in europäischen Grenzgebieten, ist zudem Mitglied der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften und seit Ende 2015 Stipendiat des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes (KAAD). Derzeit arbeitet er als Sprachlektor an der Yale University.

Kontakt: adamkubik@web.de

Werke: Kubik, A. P. (2022). Reisememoiren. Silesia Progress. , dazu Rezensionund Vortrag (YouTube)


Ladan Torkamani

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik, Anglistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Heidelberg und erhielt im Jahr 2014 ihren M.A. in Germanistik an der Dalhousie University (Halifax, Kanada) mit einer Arbeit über 'Freiheit in Goethes West-östlichem Divan'. Dort unterrichtete sie auch ein akademisches Jahr als Teaching Assistant. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie sechs Monate als DaF-Dozentin in Bruchsal und ein Jahr als DAAD-Sprachassistentin an der University of Sheffield in Großbritannien. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutsche Literatur der Aufklärung, des Sturm und Drang und der Romantik, sowie die englische Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Derzeit promoviert sie über 'Goethes Divan und die Idee der Freiheit‘ und ist seit 2016 Stipendiatin der ‚Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit‘.

Kontakt: ladan.torkamani@gmail.com


Adam Lengiewicz

Literaturwissenschaft

Er hat Literaturwissenschaft und Anglistik studiert und beide Hauptfächer im Jahr 2011 mit dem Magister abgeschlossen. Bisher publizierte er im Metzler Lexikon literarischer Symbole Einträge zu Nachtigall und Taube, im Werklexikon der deutschsprachigen Schlüsselliteratur. 1900-2010 Beiträge über Alfred Döblin, Peter Handke, Carl Hauptmann, Max Herrmann-Neiße, Eduard Reinacher, Martin Walser. Er promoviert über die Korrelationen der Literaturkritik und des Kräftefeldes der modernen Gesellschaft auf der Folie der sozio-kulturellen Theorie von Pierre Bourdieu (1930-2002). Er war Mitarbeiter im American Junior Year Program in Heidelberg und ist seit September 2018 DAAD-Lektor an der Technischen Universität Liberec/Reichenberg (Tschechien).

Kontakt: lengiewicz@uni-heidelberg.de


Ingy Abdel Aziz

Literaturwissenschaft

Sie hat am IDF Literatur- und Sprachwissenschaft und am Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients Arabistik als Nebenfach studiert. Von 2004 bis 2006 erhielt sie ein Stipendium vom Katholischen Akademischen Ausländer-Dienst (KAAD). Im Jahr 2006 schloss sie ihr Studium mit dem Magister ab. Für ihre Arbeit über "Das süße Mädel. Zur Darstellung eines literarischen Frauentypus bei Arthur Schnitzler" erhielt sie 2007 den Jürgen Fritzenschaft-Preis des IDF für die beste literaturwissenschaftliche Arbeit des Jahres. Sie promoviert über die Strukturen und Themen deutscher und ägyptischer Frauenliteratur der Gegenwart und ist daneben als Sprachlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig.

Kontakt: hamiesde@yahoo.de


Lei Huang

Literaturwissenschaft

Sie hat am IDF Literaturwissenschaft als Hauptfach und Sinologie als Nebenfach studiert und im Jahr 2013 ihr Studium mit dem Master abgeschlossen. Sie promoviert über die Rollen und die Bilder von Shanghai in den deutschsprachigen Shanghai-Romanen zwischen 1920 und 1939. Sie gehört als Mitglied zu der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS). Daneben ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Sinologie und im Institut für Kunstgeschichte Ostasien tätig.

Kontakt: lei-huang@web.de