Doktorand*innen

Danny Dirker

Sprachwissenschaft

Danny Dirker hat einen M.A. in Sprachwissenschaft und ist seit 2019 Doktorand von Prof. Dr. Christiane von Stutterheim. Vor seiner Zeit am IDF weckte ein zweijähriger Aufenthalt als DaF-Lehrer am Carthage College (M. Ed. '15) seine Neugier für psycholinguistische Fragestellungen zum Spracherwerb, der Sprachverarbeitung und -produktion. Sein besonderes Interesse daran, wie Menschen sich überhaupt sprechend verstehen und wie diese Fähigkeit mit generellen kognitiven Vorgängen zusammenhängt, mündete in ein exploratives Dissertationsprojekt mit dem Titel "Ereigniskognition im Sprachverstehen". Unter Verwendung moderner Eye-Tracking-Technologie am Heidelberg University Language and Cognition Lab erforscht Herr Dirker, wie semantische Eigenschaften von Bewegungsverben verarbeitet werden. Er geht dabei der Frage nach, ob die Analyse von Augenbewegungen bei der Verarbeitung auditiv-präsentierter verbaler und non-verbaler Ereignisse einen Blick auf die zugrunde liegenden mentalen Bedeutungsrepräsentationen erlaubt. Ziel ist die Entwicklung einer psycholinguistischen Methode zur Untersuchung unbewusster kognitiver Prozesse.

Kontakt: dirker[at]idf.uni-heidelberg.de


Paul Dávila

Literaturwissenschaft

Er studierte zuerst Lehramt für Englisch (2007) an der Universität Distrital Bogotás und schloss anschließend sein Literaturstudium an der Pontificia Universidad Javeriana in Kolumbien ab mit seiner Arbeit: Die Ufer des Samsara: Deutung und Analyse von Hesses 'Siddharta' (2010). Paul Dávila interessiert sich gleichermaßen für deutsche und indigene Literatur. 2013 absolvierte er das MA-Studium 'Internationale Literaturen' an der Universität Tübingen und verfasste die Studie: Zwei Dichtungen der Natur: Novalis und Hugo Jamioy des Kamentsa Volkes. Ein Vergleich des frühromantischen Naturbegriffs in 'Die Lehrlinge zu Sais' und des indigenen Naturverständnisses in 'Bínybe oboye jauyeng (Windtänzer)'. Seit dem Sommersemester 2021 schreibt er seine Dissertation zum Begriff der 'Natursprache' und vergleicht dazu die Naturkommunikation in einer Auswahl indigener Texte der Gegenwart aus Lateinamerika mit der Natursprache in der deutschen Literatur seit der Romantik. Prof. Dr. Gertrud M. Rösch (Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie) und Prof. Dr. Fernando Nina (Romanisches Seminar) betreuen dieses Projekt, für das Paul Dávila ein Stipendium des Katholischen Akademischen Austausch-Dienstes (KAAD) erhält.

Kontakt: Paul Dávila - niordel@hotmail.de


Zoriana Falinska

Sprachwissenschaft

In ihrer Promotion beschäftigt sich Zoriana Falinska mit referentieller Artikelsemantik und ihrem Erwerb durch ukrainische DaF-Lerner. Die zentralen Forschungsfragen sind (1) welche genaue Bedeutung der (in)definite Artikel als Referenzanzeiger transportiert, und (2) ob fortgeschrittene DaF-Lerner mit einer artikellosen slawischen L1 Ukrainisch den (in)definiten Artikel zielsprachig verwenden können. Ausgehend von typischen Schwierigkeiten der Probanden in der Produktion von (in)definiten Nominalphrasen sollen in der Dissertation grundlegende didaktische Prinzipien zur Vermittlung der Artikelsemantik für Sprecher einer slawischen L1 im kommunikationsorientierten DaF-Unterricht erarbeitet werden.

Kontakt: falinska@stud.uni-heidelberg.de

 


Yuqi Wang

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Renmin Universität in Peking und schloss dort 2017 ihr Bachelorstudium ab. 2020 erhielt sie ihren Master of Arts an der gleichen Universität mit einer Arbeit über das Groteske in den frühen Dramen von Frank Wedekind am Beispiel von 'Frühlings Erwachen' und 'Lulu'. Als Austauschstudentin verbrachte sie ein Semester an der Universität zu Köln und zwei Semester an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit dem Wintersemester 2020 promoviert sie am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch mit einer Untersuchung der grotesken Elemente in den deutschen Dramen des Frühexpressionismus. Ihr Promotionsprojekt wird finanziert durch ein Stipendium des China Scholarship Council (CSC).

Kontakt: yuqi.wang@outlook.de


Jing Fan

Sprachwissenschaft

Sie studierte "Germanistik im Kulturvergleich: Sprachwissenschaft" als Hauptfach und "Germanistik im Kulturvergleich: Literaturwissenschaft" als Nebenfach an der Universität Heidelberg und schloss ihr Masterstudium im Jahr 2019 ab. Seit 2020 arbeitet sie an ihrer Dissertation zum Thema "Syntaktische Funktionen im Chinesischen und Deutschen". Ihr Projekt befasst sich mit der Schnittstellte zwischen Linguistik und allgemeiner kognitiver Verarbeitung. Sie beschäftigt sich einerseits mit der Erstellung eines topologischen Modells der chinesischen Syntax. Andererseits untersucht sie durch die Verwendung von Daten, die mit Eye-Tracking erhoben werden, ob das Sprachproduktionsmodell für jede beliebige Sprache den Prozess der syntaktischen Funktionszuweisung enthalten sollte. Im Kern betrifft ihr Projekt die Frage nach der Existenz einer (psycho-)linguistischen Universalie.


Xiaomeng Zang

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Zhejiang Universität und schloss dort 2016 ihr Bachelorstudium ab. Im WS 2014/2015 war sie Austauschstudentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und begann im April 2017 ihr Masterstudium an der Universität Heidelberg, wo sie Germanistik im Kulturvergleich (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) als Hauptfach und Sinologie als Begleitfach studierte. Den Master schloss sie 2020 ab mit der von Dr. Michael Haase betreuten Arbeit: Die Schopenhauer-Rezeption im Werk Thomas Bernhards. Am Beispiel von 'Der Untergeher' (1983) und 'Alte Meister' (1985). Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts, die Existenzphilosophie sowie die Rezeptionsforschung. Seit September 2020 promoviert sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Gertrud M. Rösch am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) zum Thema 'Die Rezeption Arthur Schopenhauers bei Thomas Bernhard. Eine Untersuchung zu Biographie und Werk'. Ihr Promotionsprojekt wird vom China Scholarship Council (CSC) gefördert.

Kontakt: Zang@stud.uni-heidelberg.de


Juliane Hinnerichs

Sprachwissenschaft

Juliane Hinnerichs beendete 2016 ihr Masterstudium "Deutsch als Zweitsprache" am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) der Universität Heidelberg, an dem sie nun als Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung ihre Doktorarbeit schreibt. Von 2007 bis 2011 studierte sie "Patholinguistik" an der Universität Potsdam und sammelte anschließend Berufserfahrung als akademische Sprachtherapeutin.

Die Daten für ihre Dissertation erhob sie im Rahmen ihrer Mitarbeit im Projekt BiliSAT ("Bilinguale Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Sprachentwicklungsstörungen mit Arabisch und Türkisch als Erstsprachen") an der Universität Flensburg. Ziel der Arbeit ist es, die Eignung des Nachsprechens von Nichtwörtern als Diagnostikinstrument im Kontext von mehrsprachigen Kindern mit und ohne Sprachentwicklungsstörungen zu untersuchen.

Kontakt: juliane.hinnerichs[at]posteo.de


Veronica Curran

Literaturwissenschaft

Veronica Rose Curran studierte Germanistik und Literatur der Frühen Neuzeit an der University of King’s College (Halifax, Kanada) und erhielt 2015 ihren Master of Arts an der Dalhousie University (Halifax, Kanada) in Germanistik und Philosophie mit einer Arbeit über die moralischen Theorien in den Komödien von J.M.R. Lenz. Für die Doktorarbeit wechselte sie an die Universität Toronto, wo sie neben ihrer Promotion drei Jahre an der Abteilung für Germanic Languages & Literatures  als DaF-Dozentin tätig war. In ihrer Studie wird sie die intertextuellen Verbindungen zwischen Theaterpraxis und -theorie untersuchen und dabei besonders den Kontext der Ethik berücksichtigen. Ihre Forschung konzentriert sich bisher vor allem auf die Werke der Autoren J.M.R. Lenz, Georg Büchner, und Bertolt Brecht. Derzeit hält sie sich zu einem Forschungsaufenthalt, finanziert durch ein Stipendium der Universität Toronto, am IDF auf.

Kontakt:  veronica.curran@mail.utoronto.ca


Ines Marberg

Sprachwissenschaft

Ines Marberg schloss den Master in "Germanistik im Kulturvergleich" mit dem Schwerpunkt Sprache und Kognition am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie ab. In ihrer Masterarbeit entwickelte sie eine neue Methode zur Untersuchung von frühen Aufmerksamkeitsmustern bei der Konzeptualisierung von Ereignisbeschreibungen.

In ihrer Doktorarbeit widmet sie sich weiter dem Thema der Ereigniskonzeptualisierung, diesmal aber unter der Fragestellung, wie und welche Inhalte von Ereignissen mental repräsentiert werden. Zu diesem Zweck kooperiert sie auch mit der Neurologie des Universitätsklinikums Heidelberg.


Xin Song

Literaturwissenschaft

Er studierte Germanistik am Shanghai Institute of Technology und schloss 2013 dort sein Bachelorstudium ab. Im Oktober 2013 begann er den Master an der Universität Heidelberg, wo er Germanistik im Kulturvergleich (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) als Hauptfach und Soziologie als Begleitfach studierte sowie aus eigenem Interesse fünf Semester Französisch im Zentralen Sprachlabor (ZSL) lernte. Anfang 2017 erhielt er seinen Master-Abschluss mit der Studie: Zum Verhältnis von Spiel und Schauspieler in István Szabós Mephisto und Alejandro G. Iñárritus ‘Birdman’. – Nach einer Praxis als freiberuflicher Übersetzer und einer Hospitation im Regiebereich des Heidelberger Theaters promoviert er seit Sommer 2018 bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch und Prof. Dr. Burckhard Dücker zum Thema ‘Der deutschsprachige Musikerroman nach 1945’; der Schwerpunkt liegt auf den Romanen Peter Härtlings. Sein Promotionsprojekt wird gefördert vom China Scholarship Council (CSC) und vom Deutschen Literaturarchiv (DLA) Marbach, das Härtlings Nachlass besitzt. 

Kontakt: song.xin@gmx.de 
 


Kristian Nicolaisen

Sprachwissenschaft

Er studierte Germanistik und Philosophie an den Universitäten Kopenhagen und Heidelberg. Sein Masterstudium absolvierte er am IDF in der vergleichenden Sprachwissenschaft mit einer Abschlussarbeit zu Top-down-Einflüssen des strukturellen Primings bei der Verarbeitung visueller Ambiguität.

Derzeit schreibt er seine Doktorarbeit in der Psycholinguistik über die Repräsentation und Verarbeitung von Argumentstrukturen. Der Dissertation liegen Fragen der Ereigniskognition, der lexikalischen Semantik und der Konstruktionsgrammatik zugrunde, die empirisch anhand von Eye-Tracking-Experimenten untersucht werden. Das Forschungsprojekt ist am Heidelberg University Language and Cognition Lab eingebunden und wird durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert.

Kontakt: Nicolaisen[at]idf.uni-heidelberg.de


Zhinan Lu

Literaturwissenschaft

Er studierte Germanistik an der Fremdsprachenuniversität Peking und schloss dort im Sommer 2013 sein Bachelor-Studium ab. 2018 erhielt er den Mastertitel an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Fremdsprachenuniversität Peking (Doppelabschluss/Double Degree) mit einer Arbeit zum Thema: Konflikt als Spiegel des Eigenen und des Fremden – Zur Funktion literarischer Konflikt-Inszenierungen in Luo Lingyuans Roman ›Wie eine Chinesin schwanger wird‹. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen Selbst- und Fremdbilder sowie Interkulturalität bzw. Transkulturalität in der Migrationsliteratur. Von Oktober 2017 bis August 2018 arbeitete er als Sprachlehrer im Institut für Sinologie an der Universität Heidelberg. Seit WS 2018 promoviert er, finanziert durch ein CSC-Stipendium, bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch am IDF über den Berlin-Roman nach 1989.

Kontakt: luzhinanniuniu@126.com


Friederike Spies

Sprachwissenschaft

Friederike Spies, die bereits ihren Master im Fach "Germanistik im Kulturvergleich" mit Fachrichtung Sprachwissenschaft am IDF absolviert hat, beschäftigt sich in ihrer Dissertation damit, wie Unternehmen für ihre Marken und Markenprodukte in ihrer externen Kommunikation mithilfe von verschiedenen multimodalen, insbesondere sprachlichen Mitteln Bedeutungen aufbauen, um bei Rezipient*innen eine Wirkung zum Vorteil der eigenen strategischen Unternehmensziele zu erreichen. Ihre linguistische und primär semantische Betrachtungsweise erweitert Frau Spies dabei durch die Einbeziehung einer stark multidisziplinär geprägten Perspektive, indem sie wesentliche Einsichten und Positionen aus anderen Disziplinen, insbesondere aus Kognitiver Psychologie, Kommunikationswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Verhaltensorientierter Marketingforschung in ihre Betrachtungen mit einbezieht. Die Arbeit wird von Frau Professor von Stutterheim betreut.


Houda Ben Rhaiem

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Universität Mannouba (Tunesien) und schloss dort 2010 ihr Bachelorstudium ab. 2015 erwarb sie im Studiengang Germanistik im Kulturvergleich (Schwerpunkt Literaturwissenschaft) den Master-Abschluss mit der Studie ,Tausendundeine Nacht zwischen alter und neuer Übersetzung‘. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Jürgen Joachimsthaler. Seit 2018 promoviert sie bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch über das Thema ,Die Identitätsfrage in Texten deutschsprachiger Autoren aus der arabischen Welt‘.

Kontakt: houdabenrhaiem@hotmail.de


Luise Wendebourg

Nach zwei Bachelorabschlüssen in Arabistik und Geschichte in Leipzig und Paris wechselte Luise Wendebourg 2017 an die Universität Heidelberg, um hier den Master "Deutsch als Zweitsprache" zu machen. In ihrer Masterarbeit im Bereich der kognitiven Linguistik untersuchte sie empirisch die Versprachlichung statischer räumlicher Relationen im Syrisch-Arabischen. In ihrer Doktorarbeit will Luise Wendebourg ihr Interesse sowohl an Sprache und Kognition als auch am Arabischen weiterverfolgen und sich Zusammenhänge von Objekteigenschaften und Subjektwahl bei (nicht-)kausativen Ereignissen im Arabischen und Deutschen genauer anschauen. In einem nächsten Schritt sollen dann eventuelle kognitive Implikationen untersucht werden.


Di Wu

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik an der Beijing Foreign Studies University (BFSU) und schloss 2012 ihr Bachelorstudium ab. Das WS 2010/2011 und das SoSe 2011 verbrachte sie als Ausstauschstudentin an der Universität Göttingen. 2016 erhielt sie den Mastertitel am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie an der Universität Heidelberg mit einer Arbeit zum Thema: Das Bild des Südens in der deutschsprachigen Literatur. Am Beispiel von 'Zwischen den Rassen' von Heinrich Mann und 'Homo faber' von Max Frisch; betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Jürgen Joachimsthaler. Seit April 2018 promoviert sie bei Prof. Dr. Gertrud M. Rösch am IDF über die Darstellung von Insel als literarischer Raum in ausgewählten deutschsprachigen Romanen des 21. Jahrhunderts. Sie ist Stipendiatin des China Scholarship Concil (CSC).

Kontakt: wudi.elisabeth@gmail.com


Adam Kubik

Literaturwissenschaft

Er verfolgte sein Interesse an der (ober-)schlesischen Identität im Rahmen der Studienfächer Deutsch als Fremdsprache (BA), Germanistik (MA), Raumplanung (Ingenieur) und Friedliche Lösung der Konflikte: Polnisch-Ukrainischer Dialog (postgradual) in Oppeln und Breslau/Polen. Nach seinem Abschluss hat er Erfahrungen bei internationalen Großunternehmen gesammelt, wie auch in der Tätigkeit als Deutschlehrer. Er unterstützt mit didaktischen Projekten den Verein »Pro Liberis Silesiae«, der deutsch-polnische Kindergärten und Schulen in Oberschlesien führt. Am IDF promoviert er im Bereich der Gegenwartsliteratur in europäischen Grenzgebieten, ist zudem Mitglied der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften und seit Ende 2015 Stipendiat des Katholischen Akademischen Ausländer-Dienstes (KAAD). Derzeit arbeitet er als Sprachlektor an der Yale University.

Kontakt: adamkubik@web.de


Elisabetta Beghini

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik und Anglistik mit den Schwerpunkten Literatur- und Sprachwissenschaft an der Katholischen Universität Mailand, wo sie 2012 ihr Bachelorstudium abschloß. 2016 absolvierte sie am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie ihr Masterstudium in Literaturwissenschaft (mit Anglistik als Nebenfach). Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Funktion des Mythischen in Hermann Brochs letztem Roman 'Die Schuldlosen' (1950). Derzeit promoviert sie über Mystik und Erkenntnis in Hermann Brochs Gesamtwerk.

Kontakt: elisabetta.beghini@gmail.com


Ladan Torkamani

Literaturwissenschaft

Sie studierte Germanistik, Anglistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Heidelberg und erhielt im Jahr 2014 ihren M.A. in Germanistik an der Dalhousie University (Halifax, Kanada) mit einer Arbeit über 'Freiheit in Goethes West-östlichem Divan'. Dort unterrichtete sie auch ein akademisches Jahr als Teaching Assistant. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie sechs Monate als DaF-Dozentin in Bruchsal und ein Jahr als DAAD-Sprachassistentin an der University of Sheffield in Großbritannien. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutsche Literatur der Aufklärung, des Sturm und Drang und der Romantik, sowie die englische Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Derzeit promoviert sie über 'Goethes Divan und die Idee der Freiheit‘ und ist seit 2016 Stipendiatin der ‚Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit‘.

Kontakt: ladan.torkamani@gmail.com


Aaron Kuchle

Literaturwissenschaft

Im Jahr 1998 erhielt er seinen M.A.-Abschluss in Germanistik an der Dalhousie University (Halifax, Kanada) mit einer Arbeit über den Baum als Identitätssymbol von Goethe bis Brecht. Danach war er im Postgraduierten-Studium an der University of California und an der Universität Heidelberg eingeschrieben. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen die Literatur der Aufklärung, Klassik und Romantik, die ästhetische Theorie und den deutschen Idealismus. Nach einer Tätigkeit als Sprachlehrer in China und Südkorea sowie als freiberuflicher Übersetzer nahm er seine Promotion wieder auf und arbeitet seit Herbst 2015 am IDF über die Ästhetik des Grotesken im Werk Heinrich von Kleists.

Kontakt: aaronkuchle@gmail.com


Florian Kastner

Literaturwissenschaft

Er studierte Literatur- und Sprachwissenschaft am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie als Hauptfach sowie Religionswissenschaft als Nebenfach und schloss 2012 sein Studium mit dem Bachelor ab. Nach Praktika in Indien und Vietnam absolvierte er von 2012 bis 2014 sein Masterstudium Germanistik im Kulturvergleich am IDF mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft und Didaktik und war danach für ein Jahr Assistant Teacher an der Heidelberg University in Tiffin, Ohio, USA.

Derzeit promoviert er über Berliner Nachtclubs in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur mit dem Fokus auf den Zeitraum zwischen 1960 und 2010. Er war als Deutschlehrer für das American Junior Year Program in Heidelberg sowie der ältesten deutschen Sommerschule der USA in Middlebury tätig; an der Yale University hatte er eine Stelle als Sprachlektor inne. Derzeit promoviert er im Rahmen des Graduierten-Programms der University of Connecticut.

Kontakt: fkastner@heidelberg.edu


Jakub Zygalski

Literaturwissenscahft

Er studierte Germanistik, Slawistik, europäische Kunstgeschichte und Philosophie in Heidelberg und Vancouver/BC und schloss sein Studium Ende 2009 mit dem Magister ab. Darauf folgend bearbeitete er in einem deutsch-polnischen Kooperationsprojekt über historische Breslauer Verlage das Teilprojekt „Die Schlesische Zeitung, W. G. Korn Verlag, Breslau 1742-1945“.

Derzeit promoviert er über polnische und deutsche politische Tagespresse 1933-1939. Seit Mitte 2012 ist er Immanuel-Kant-Stipendiat des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg.

Kontakt: Zygalski@uni-heidelberg.de


Adam Lengiewicz

Literaturwissenschaft

Er hat Literaturwissenschaft und Anglistik studiert und beide Hauptfächer im Jahr 2011 mit dem Magister abgeschlossen. Bisher publizierte er im Metzler Lexikon literarischer Symbole Einträge zu Nachtigall und Taube, im Werklexikon der deutschsprachigen Schlüsselliteratur. 1900-2010 Beiträge über Alfred Döblin, Peter Handke, Carl Hauptmann, Max Herrmann-Neiße, Eduard Reinacher, Martin Walser. Er promoviert über die Korrelationen der Literaturkritik und des Kräftefeldes der modernen Gesellschaft auf der Folie der sozio-kulturellen Theorie von Pierre Bourdieu (1930-2002). Er war Mitarbeiter im American Junior Year Program in Heidelberg und ist seit September 2018 DAAD-Lektor an der Technischen Universität Liberec/Reichenberg (Tschechien).

Kontakt: lengiewicz@uni-heidelberg.de


Maia Lomtadze

Literaturwissenschaft

Sie hat am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie Literatur- und Sprachwissenschaft studiert und im Jahr 2009 ihr Studium mit dem Magister abgeschlossen. Sie promoviert über das Thema des Scheiterns in der Künstlerliteratur und ist daneben als Wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt.

Kontakt: Lomtadze@uni-heidelberg.de


Ingy Abdel Aziz

Literaturwissenschaft

Sie hat am IDF Literatur- und Sprachwissenschaft und am Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients Arabistik als Nebenfach studiert. Von 2004 bis 2006 erhielt sie ein Stipendium vom Katholischen Akademischen Ausländer-Dienst (KAAD). Im Jahr 2006 schloss sie ihr Studium mit dem Magister ab. Für ihre Arbeit über "Das süße Mädel. Zur Darstellung eines literarischen Frauentypus bei Arthur Schnitzler" erhielt sie 2007 den Jürgen Fritzenschaft-Preis des IDF für die beste literaturwissenschaftliche Arbeit des Jahres. Sie promoviert über die Strukturen und Themen deutscher und ägyptischer Frauenliteratur der Gegenwart und ist daneben als Sprachlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig.

Kontakt: hamiesde@yahoo.de


Maciej Mielczarek

Literaturwissenschaft

Er hat zuerst angewandte Linguistik und interkulturelle Kommunikation an der Universität Warschau studiert und im Jahr 2007 sein Studium mit dem Magister abgeschlossen. Sein Zweitstudium in den Bereichen Literaturwissenschaft und Medienkommunikation am IDF sowie in der Politikwissenschaft beendete er im Jahr 2011. Die Abschlussarbeit schrieb er zum Thema "Der Roman 'William Lovell' von Ludwig Tieck als Beispiel für die Semiosphäre der Frühromantik im Sinne der Theorie von Jurij M. Lotman". Er promoviert über Kultursemiotik und Romantik und ist außerdem in der Kommunikation eines multinationalen Unternehmens tätig.

Kontakt: maciejmielczarek@gmx.de


Lei Huang

Literaturwissenschaft

Sie hat am IDF Literaturwissenschaft als Hauptfach und Sinologie als Nebenfach studiert und im Jahr 2013 ihr Studium mit dem Master abgeschlossen. Sie promoviert über die Rollen und die Bilder von Shanghai in den deutschsprachigen Shanghai-Romanen zwischen 1920 und 1939. Sie gehört als Mitglied zu der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS). Daneben ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Sinologie und im Institut für Kunstgeschichte Ostasien tätig.

Kontakt: lei-huang@web.de