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Hana Klages Forschungsprojekte

Deutsch für den Schulstart (DfdS)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (2004-2012)
Projektleitung (2013-2022)

Im Rahmen des Projekts Deutsch für den Schulstart wurde ein psycholinguistich fundiertes didaktisches Konzept zur systematischen Förderung sprachlicher und schulbezogener Fähigkeiten von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache (und Deutsch als Erstsprache) im Elementar und Primarbereich entwickelt und erprobt (Fördermaterial). Neben dem Konzept wurden im Projekt auch zahlreiche Instrumente zur Feststellung kindlichen Sprachstandes (Sprachdiagnostik) sowie Schulungen und Fortbildungen vom pädagogischen Fachpersonal im Kindergarten und in der Grundschule (Weiterbildung) entwickelt. Bei der Entwicklung dieser drei Komponenten wurden aktuelle Ergebnisse psycholinguistischer und erwerbstheorietischen Forschung berücksichtigt und neue Ergebnisse generiert.

Language Against Dropout (LAD): Zweitsprachenförderung für Kinder aus ethnischen Minderheiten im Vor- und Grundschulalter

Projektleitung für die Projektgruppe Universität Heidelberg (2015-2018)

Das Hauptziel des Projekts war es, durch ein wissenschaftlich fundiertes Konzept für die Sprachförderung des Bulgarischen als Zweitsprache (BaZ) in der Vorschule und in der ersten Klasse, den Kindern einen optimalen Schulstart zu ermöglichen und damit dem Dropout auf der frühestmöglichen Etappe entgegenzuwirken. Im Rahmen des Projekts wurden folgende Komponenten entwickelt und erprobt: 

  • ein Förderkonzept für die Förderung von BaZ
  • Fortbildungen von pädagogischen Fachkräften zur Förderung von BaZ
  • Konzept zur Gestaltung der Elternarbeit

DaZ-Textkompetenz am Übergang von der 4. zur 5. Klasse Entwicklung, Erprobung und Evaluation eines empirisch begründeten Fortbildungskonzeptes zur Förderung bildungssprachlicher Textkompetenzen in sprachlich heterogenen Klassen ((TEKOM 4+5)

Projektleitung (gemeinsam mit Prof. Dr. Giulio Pagonis) für die Projektgruppe Universität Heidelberg (2017-2019)

Im Rahmen des Kooperationsprojekts der Universitäten Heidelberg und Kassel und des Hessischen Kultusministeriums wurde ein Fortbildungskonzept entwickelt, durchgeführt und evaluiert, das auf die Professionalisierung von Lehrkräften bei der Förderung bildungssprachlicher Schülerkompetenzen zielt. Von besonderem Interesse waren hier Lehrpersonen, die Schülerinnen und Schüler nicht-deutscher Herkunftssprache im Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule in Regelklassen unterrichten (4. und 5. Jahrgangsstufe). Da die Bildungssprache ‚Deutsch‘ in dieser Phase eine verstärkt fachsprachliche Ausprägung mit Bezug auf unterschiedliche Sachtexte erfährt, standen diese im Zentrum der Fortbildungsarbeit. Der Fortbildung war eine Bedarfsanalyse vorgeschaltet, die klären sollte, mit welchen sprachlichen Schwierigkeiten die Lehrkräfte bei der Vermittlung sachtextbezogener Fähigkeiten und Fertigkeiten in sprachlich heterogenen Klassen konfrontiert sind. Die daraufhin konzipierten und erprobten DaZ-Fortbildungsmodule werden längsschnittlich auf ihre Wirksamkeit überprüft. Dabei stehen Aspekte der Lehrerprofessionalität im Vordergrund, von denen man annehmen kann, dass sie einen Einfluss auf das Lernen von Schülerinnen und Schüler habe. 

Kooperationsprojekt "Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für das Sprachförderkonzept „Deutsch für den Schulstart"

Mitarbeiterin (2018-2020)

Das Kooperationsprojekt diente der Aus- und Fortbildung von Fachberater*innen für die kindliche Sprachförderung im Deutschen als Zweitsprache. Die so ausgebildeten Multiplikator*innen sollten pädagogische Fachkräfte in Fragen der Sprachdiagnostik und Sprachförderung beraten und unter Einbezug aktueller Forschungsergebnisse zum Erwerb des Deutschen als Zweitsprache fortbilden.
Dafür nahmen die Teilnehmer*innen über mehrere Monate an Fortbildungsangeboten teil, die das Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie ausgebracht hat. Im Vordergrund der Fortbildung standen die sprachdidaktischen Grundlagen des Sprachförderkonzeptes Deutsch für den Schulstart sowie weitere praxisrelevante Inhalte, die z.B. den Umgang mit Schülerinnen und Schülern ohne Deutschkenntnisse oder mit Schülerinnen und Schülern mit Verdacht auf eine Spezifische Sprachentwicklungsstörung betreffen. Anschließend wurden die Teilnehmer/innen in ihrer Beratungspraxis begleitet.