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Laufende Forschungsprojekte Georg Lukács
Seit 2017 finden im Rahmen einer DAAD-Ostpartnerschaft regelmäßig Workshops des IDF mit der Eötvös-Loránd-Universität Budapest statt. Sie haben zum Ziel, das Wirken und Nachwirken des Philosophen, Literaturwissenschaftlers und -kritikers Georg Lukács (1885-1971) und des Soziologen Karl Mannheim (1893-1947) in Ungarn und Deutschland neu zu untersuchen, auch vor dem aktuellen politischen Hintergrund, dass sich ihr Erbe von repressiven Maßnahmen der ungarischen Regierung bedroht sieht.
- Michael Haase: Sehnsucht nach dem „wahren Leben“. Das tragische Bewusstsein des frühen Lukács und seine kakanischen Wurzeln. In: Csaba Földes, Detlef Haberland (Hrsg.): Nahe Ferne – Ferne Nähe. Zentrum und Peripherie in deutschsprachiger Literatur, Kunst und Philosophie. Tübingen: Narr Francke Attempto 2017, S. 43-56.
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Michael Haase, Amália Kerekes, Anna Zsellér (Hrsg.): Parallelen, Korrespondenzen und Nachwirkungen. Beiträge zur Rezeptionsgeschichte des Werks von Georg Lukács. Bielefeld: Aisthesis 2023 (Lukács-Studien 4), darin:
- Max Graff: Georg Lukács’ Skizze einer Geschichte der neueren deutschen Literatur im Kontext des Menschenwürdediskurses der unmittelbaren Nachkriegszeit (S. 190-120)
- Michael Haase: Lukács’ Solschenizyn-Lektüren im Kontext der Lesarten zeitgenössischer Schriftsteller (S. 183-200).