Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie

Interkulturelle Kommunikation als Teilbereich im BA und MA Germanistik im Kulturvergleich

Im Bachelorstudiengang werden Grundlagen zu Theorie und Praxis der interkulturellen Kommunikation vermittelt. Projektseminare geben darüber hinaus die Möglichkeit zur praktischen Anwendung oder zur vertieften Beschäftigung mit einzelnen Themen: Welche kulturspezifischen Unterschiede gibt es in der Wirtschafts- und Medienkommunikation oder in der Kommunikation im Hochschulalltag, und wie lassen sie sich erklären? Welche Kompetenzen sind erforderlich, damit ein multikulturelles Team produktiv zusammenarbeitet? Wie lässt sich interkultureller Dialog im Zeitalter des Web 2.0 gestalten?

Im Masterstudiengang wird der Bereich anhand von komplexeren Fragestellungen erschlossen. Die Seminare beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Kulturkontakt auf Individuum und Gesellschaft und mit der Analyse interkultureller Kommunikationssituationen. Behandelt werden interdisziplinäre Fragestellungen aus verschiedenen Anwendungskontexten wie der Produkt- und Sozialwerbung, der Selbstdarstellung von Unternehmen oder der internen Kommunikation von Institutionen im Bereich Kultur, Bildung, Integration und Migration: Welche Geschichten erzählen Unternehmen ihren Zielgruppen in einer globalisierten Welt? Wie kann interkulturelle Kompetenz über zeitgemäße Kultur- und Bildungsangebote vermittelt werden? Wie lassen sich ethnozentrische Tendenzen in Wissenschaft und Berufspraxis durch auf Synergien ausgerichtetes Denken und Handeln überwinden?

 

 

Theorie & Praxis

Unmittelbar verknüpft mit dem zu erarbeitenden Fachwissen ist das Einüben von praktischen Kompetenzen:

  • Die Studierenden entwickeln eigene Konzepte für Projekte und setzen sie in Kooperation mit lokalen und regionalen Partnern um.

  • Die Erfahrungen mit der Arbeit in interkulturellen Teams in den Lehrveranstaltungen werden durch theoretische Reflexion begleitet und in Seminarportfolios dokumentiert.

  • Exkursionen, Firmenbesuche, Workshops und Gespräche mit Expert*innen aus Kultur, Bildung und Wirtschaft liefern Einblicke in die berufliche Praxis und ermöglichen Kontakte zu relevanten Berufsfeldern, an die sich Praktika anknüpfen können.