Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie

Yi Ma

Sie studierte Germanistik und Journalistik am Xianda Institut der Shanghai International Studies University (SISU) und an der Fudan University und absolvierte 2011 ihr BA-Studium im Fach Germanistik. Anschließend nahm sie ihr Masterstudium an der SISU auf und war ein halbes Jahr Praktikantin und Studienberaterin im DAAD-Informationszentrum Shanghai. Dank eines DAAD-Stipendiums konnte sie 2013 an der Humboldt Universität zu Berlin studieren. Sie erhielt 2014 ihren Master-Abschluss an der SISU mit der Arbeit: „Zwischen Idylle, Geschichte und Politik: Zum Heimatbegriff in Siegfried Lenz‘ Werken“.

Seit 2014 promoviert sie an der SISU, die mit der Universität Heidelberg in einer Partnerschaft verbunden ist. Sie untersucht in ihrer Dissertation das Deutschlandbild in chinesischen Medien der Republik China am Beispiel der Zeitschrift 'The Eastern Miscellany' (1921-1941). Seit Oktober 2016 forscht sie am IDF als Joint-PhD-Kandidatin mit einem Stipendium des China Scholarship Concil (CSC).

Kontakt: mayihuangqiao@163.com

Irene Faipò

Nach dem Abschluss ihres Bachelorstudiums der Germanistik und Anglistik an der Universität Pavia (Juli 2013) nahm sie am IDF das Master-Studium Germanistik im Kulturvergleich mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft und Englischer Literaturwissenschaft als Begleitfach auf. Von 2014 bis 2016 unterstützte sie der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) mit einem Vollstipendium. Im Juni 2016 erhielt sie ihren Master-Abschluss mit einer Arbeit über die Darstellung der Stadt Rom in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutsche und italienische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Derzeit promoviert sie über das komparatistisch erweiterte Thema: Das Rombild in der deutschen und italienischen Gegenwartsliteratur.

Kontakt: faipo@stud.uni-heidelberg.de

Elisabetta Beghini

Sie studierte Germanistik und Anglistik mit den Schwerpunkten Literatur- und Sprachwissenschaft an der Katholischen Universität Mailand, wo sie 2012 ihr Bachelorstudium abschloß. 2016 absolvierte sie am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie ihr Masterstudium in Literaturwissenschaft (mit Anglistik als Nebenfach). Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Funktion des Mythischen in Hermann Brochs letztem Roman 'Die Schuldlosen' (1950). Derzeit promoviert sie über Mystik und Erkenntnis in Hermann Brochs Gesamtwerk.

Kontakt: elisabetta.beghini@gmail.com

Ruoyu Zhang

Sie studierte Germanistik mit dem Nebenfach Anglistik an der Universität Zhengzhou (China) und schloss im Juni 2012 ihr Bachelorstudium ab. Im März 2015 erhielt sie an der Shanghai International Studies University (SISU) in der Fachrichtung Germanistik den Mastertitel für Literatur mit einer Arbeit zum Thema: 'Ein Trupp hergelaufener Söhne schrie'. Über Gottfried Benns 'Söhne'-Zyklus (1913); betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Wei Maoping. Mit einem DAAD-Stipendium studierte sie im SoSe 2014 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Seit 2015 promoviert sie an SISU über das Thema: Deutschsprachige Schriftsteller im chinesischen Exil (1933-1950). Im Rahmen des Sandwich-Modells kam sie im September 2016 an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die mit der SISU durch eine Partnerschaft verbunden ist. Ab dem WS 2017/18 wird ihre Dissertation gefördert von der Friedrich Naumann Stiftung (FNF).

Kontakt: ruoyu.1989@163.com

Ladan Torkamani

Sie studierte Germanistik, Anglistik und Deutsch als Fremdsprache an der Universität Heidelberg und erhielt im Jahr 2014 ihren M.A. in Germanistik an der Dalhousie University (Halifax, Kanada) mit einer Arbeit über 'Freiheit in Goethes West-östlichem Divan'. Dort unterrichtete sie auch ein akademisches Jahr als Teaching Assistant. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie sechs Monate als DaF-Dozentin in Bruchsal und ein Jahr als DAAD-Sprachassistentin an der University of Sheffield in Großbritannien. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die deutsche Literatur der Aufklärung, des Sturm und Drang und der Romantik, sowie die englische Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts. Derzeit promoviert sie über 'Goethes Divan und die Idee der Freiheit‘ und ist seit 2016 Stipendiatin der ‚Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit‘.

Kontakt: ladan.torkamani@gmail.com

Aaron Kuchle

Im Jahr 1998 erhielt er seinen M.A.-Abschluss in Germanistik an der Dalhousie University (Halifax, Kanada) mit einer Arbeit über den Baum als Identitätssymbol von Goethe bis Brecht. Danach war er im Postgraduierten-Studium an der University of California und an der Universität Heidelberg eingeschrieben. Seine wissenschaftlichen Interessen umfassen die Literatur der Aufklärung, Klassik und Romantik, die ästhetische Theorie und den deutschen Idealismus. Nach einer Tätigkeit als Sprachlehrer in China und Südkorea sowie als freiberuflicher Übersetzer nahm er seine Promotion wieder auf und arbeitet seit Herbst 2015 am IDF über die Ästhetik des Grotesken im Werk Heinrich von Kleists.

Kontakt: aaronkuchle@gmail.com

Yawen Ma

Sie studierte Germanistik an der Universität Nanjing in China und schloss dort im Sommer 2012 ihren Bachelor ab. Das WS 2010/2011 und das SoSe 2011 verbrachte sie als Ausstauschstudentin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Ihr Masterstudium (Doppelabschluss/double degree) absolvierte sie an der Georg-August-Universität Göttingen und an der Universität Nanjing. Seit Oktober 2015 promoviert sie über  das Thema „Selbstverletzende Figuren in der deutschen Gegenwartsliteratur“ an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dabei geht es sowohl um die Wahrnehmung selbstverletzenden Verhaltens bei Heranwachsenden wie bei Erwachsenen aus der psychologischen und therapeutischen Perspektive wie auch um die Darstellung in fiktionalen und autobiographischen Texten. Die Arbeit untersucht Selbstverletzung als einen Teil der Körpergeschichte und der Geschlechtsidentität und fragt nach dem Wandel dieser Konzepte in der gegenwärtigen Literatur.

Kontakt: mayawen1028@hotmail.com

Roswitha Dickens

Sie studierte Germanistik und Theater- Film- und Literaturwissenschaft an der Universität Antwerpen und schloss ihr Bachelorstudium 2012 ab. Am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie absolvierte sie von 2012 bis 2014 ihr Masterstudium Germanistik im Kulturvergleich mit Literaturwissenschaft als Hauptfach und Deutsch als Zweitsprache als Nebenfach. Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Darstellung von Rückzug und Rückzugsräumen in der DDR-Literatur. Nach ihrem Abschluss war sie als Praktikantin in der Kultur- und Presseabteilung der Niederländischen Botschaft in Berlin tätig.

Zurzeit promoviert sie über die Darstellung von Rückzug und Rückzugsräumen in ausgewählten Romanen des 20. Jahrhunderts und ist daneben als Sprachförderkraft im Rahmen des Projekts Deutsch für den Schulstart tätig.

Kontakt: r.dickens@hotmail.com

Florian Kastner

Er studierte Literatur- und Sprachwissenschaft am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie als Hauptfach sowie Religionswissenschaft als Nebenfach und schloss 2012 sein Studium mit dem Bachelor ab. Nach Praktika in Indien und Vietnam absolvierte er von 2012 bis 2014 sein Masterstudium Germanistik im Kulturvergleich am IDF mit dem Schwerpunkt Literaturwissenschaft und Didaktik und war danach für ein Jahr Assistant Teacher an der Heidelberg University in Tiffin, Ohio, USA.

Derzeit promoviert er über Berliner Nachtclubs in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur mit dem Fokus auf den Zeitraum zwischen 1960 und 2010.  Daneben ist er als Deutschlehrer für das American Junior Year Program in Heidelberg tätig.

Kontakt: fkastner@heidelberg.edu

Jakub Zygalski

Er studierte Germanistik, Slawistik, europäische Kunstgeschichte und Philosophie in Heidelberg und Vancouver/BC und schloss sein Studium Ende 2009 mit dem Magister ab. Darauf folgend bearbeitete er in einem deutsch-polnischen Kooperationsprojekt über historische Breslauer Verlage das Teilprojekt „Die Schlesische Zeitung, W. G. Korn Verlag, Breslau 1742-1945“.

Derzeit promoviert er über polnische und deutsche politische Tagespresse 1933-1939. Seit Mitte 2012 ist er Immanuel-Kant-Stipendiat des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa in Oldenburg.

Kontakt: Zygalski@uni-heidelberg.de

Adam Lengiewicz

Er hat Literaturwissenschaft und Anglistik studiert und beide Hauptfächer im Jahr 2011 mit dem Magister abgeschlossen. Bisher publizierte er im Metzler Lexikon literarischer Symbole Einträge zu Nachtigall und Taube, im Werklexikon der deutschsprachigen Schlüselliteratur. 1900-2010 Beiträge über Alfred Döblin, Peter Handke, Carl Hauptmann, Max Herrmann-Neiße, Eduard Reinacher, Martin Walser. Er promoviert über die Korrelationen der Literaturkritik und des Kräftefeldes der modernen Gesellschaft auf der Folie der sozio-kulturellen Theorie von Pierre Bourdieu (1930-2002). Daneben ist er freiberuflich als DAF-/DAZ-Dozent tätig.

Kontakt: lengiewicz@uni-heidelberg.de

Maia Lomtadze

Sie hat am Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie Literatur- und Sprachwissenschaft studiert und im Jahr 2009 ihr Studium mit dem Magister abgeschlossen. Sie promoviert über das Thema des Scheiterns in der Künstlerliteratur und ist daneben als Wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt.

Kontakt: Lomtadze@uni-heidelberg.de

Ingy Abdel Aziz

Sie hat am IDF Literatur- und Sprachwissenschaft und am Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients Arabistik als Nebenfach studiert. Von 2004 bis 2006 erhielt sie ein Stipendium vom Katholischen Akademischen Ausländer-Dienst (KAAD). Im Jahr 2006 schloss sie ihr Studium mit dem Magister ab. Für ihre Arbeit über "Das süße Mädel. Zur Darstellung eines literarischen Frauentypus bei Arthur Schnitzler" erhielt sie 2007 den Jürgen Fritzenschaft-Preis des IDF für die beste literaturwissenschaftliche Arbeit des Jahres. Sie promoviert über die Strukturen und Themen deutscher und ägyptischer Frauenliteratur der Gegenwart und ist daneben als Sprachlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig.

Kontakt: hamiesde@yahoo.de

Maciej Mielczarek

Er hat zuerst angewandte Linguistik und interkulturelle Kommunikation an der Universität Warschau studiert und im Jahr 2007 sein Studium mit dem Magister abgeschlossen. Sein Zweitstudium in den Bereichen Literaturwissenschaft und Medienkommunikation am IDF sowie in der Politikwissenschaft beendete er im Jahr 2011. Die Abschlussarbeit schrieb er zum Thema "Der Roman 'William Lovell' von Ludwig Tieck als Beispiel für die Semiosphäre der Frühromantik im Sinne der Theorie von Jurij M. Lotman". Er promoviert über Kultursemiotik und Romantik und ist außerdem in der Kommunikation eines multinationalen Unternehmens tätig.

Kontakt: maciejmielczarek@gmx.de

Lei Huang

Sie hat am IDF Literaturwissenschaft als Hauptfach und Sinologie als Nebenfach studiert und im Jahr 2013 ihr Studium mit dem Master abgeschlossen. Sie promoviert über die Rollen und die Bilder von Shanghai in den deutschsprachigen Shanghai-Romanen zwischen 1920 und 1939. Sie gehört als Mitglied zu der Heidelberger Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften (HGGS). Daneben ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Sinologie und im Institut für Kunstgeschichte Ostasien tätig.

Kontakt: lei-huang@web.de