Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie

Die Partnerschaft mit der Akaki-Zereteli-Universität Kutaissi, der zweitgrößten Stadt Georgiens im Westteil des Landes, verdankte sich dem Kontakt des Romantikforschers Friedrich Strack (1939-2013), der von 1991 bis 2005 am IDF tätig war, mit der georgischen Literaturwissenschaftlerin Nanuli Kakauridse. Die Partnerschaft wurde vom DAAD in den Jahren 2000 bis 2010 gefördert. Zu den bleibenden Erträgen dieser Partnerschaft gehören zwei Tagungen, deren Ergebnisse als Sammelbände erschienen.

Die Romantik. Ästhetik, Geschichte und Rezeption einer Epoche in Deutschland und Europa. Internationales Kolloquium an der Universität Kutaissi vom 18. bis 22. September 2006.

Deutsche Romantik. Ästhetik und Rezeption. Hrsg. v. Rainer Hillenbrand, Gertrud M. Rösch, Maja Tscholadse. München: iudicium Verlag 2008 (Schriftenreihe des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie Bd. 7).

Sprache und Literatur im Spannungsfeld von Politik und Ästhetik. Konferenz aus Anlass des 80. Geburtstags von Christa Wolf an der Universität Kutaissi vom 20. bis 27. September 2009.

Sprache und Literatur im Spannungsfeld von Politik und Ästhetik. Christa Wolf zum 80. Geburtstag. Hg. v. Sabine Fischer-Kania und Daniel Schäf. München: iudicium 2011 (Schriftenreihe des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie Bd. 11).

Dank der Forschungsaufenthalte im Rahmen der GIP konnte die Literaturwissenschaftlerin Nugescha Gagnidse, die seit 2002 an der Zereteli-Universität tätig ist, zusammen mit der Anglistin Margret Schuchard (Heidelberg) ihren Band über den sehr umstrittenen georgischen Autor Grigol Robakidse (1880-1962) erarbeiten. Aufgrund der darin erstmals veröffentlichten Texte und Quellen kommt diesem Band Pioniercharakter zu.

Grigol Robakidse. 1880-1962. Ein georgischer Dichter zwischen zwei Sprachen und Kulturen. Hrsg. v. Nugescha Gagnidse und Margret Schuchard. Aachen: Shaker 2011.


Die Kontakte bestehen nach dem Ende der Förderung fort, v.a. durch weitere kurze Gastaufenthalte und Projekte zu den deutsch-georgischen Literaturbeziehungen.


Ansprechpartnerin:

Prof. Dr. Gertrud Maria Rösch