Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
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Unser Institut

 

Das Institut für Deutsch als Fremdsprachenphilologie (IDF) versteht sich als ein Institut mit einem besonderen kulturpolitischen Auftrag. Es bildet ausländische und seit einigen Jahren auch deutsche Studierende aus, die auf internationaler und nationaler Ebene die deutsche Sprache und Kultur vermitteln. Die Rahmenbedingungen des Studiums sind daher durch ein hohes Maß an Internationalität gekennzeichnet. Durchschnittlich sind Studierende aus 40 Nationen aus allen Kontinenten am Institut eingeschrieben.

 

Die zu Beginn der 70er Jahre an der Neuphilologischen Fakultät entwickelte Konzeption, die ein auf die spezifischen Bedürfnisse ausländischer Studierende ausgerichtetes Philologiestudium der Germanistik vorsah, hat sich bewährt und wurde den gesellschaftlichen Entwicklungen folgend erweitert. Seit 2012 wird neben den Studiengängen Germanistik im Kulturvergleich ein Masterstudiengang Deutsch als Zweitsprache angeboten. Dieser greift pädagogische Aufgaben der Zweitsprachförderung auf, in einem Bildungssystem, das zunehmend mit der Herausforderung von Mehrsprachigkeit konfrontiert ist.

 

Die wissenschaftlichen Kernbereiche der BA- und MA-Studiengänge sind Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft. In der Sprachwissenschaft prägen in Lehre und Forschung die Themen Sprachtypologie, Sprachvergleich, Spracherwerb und Mehrsprachigkeit (Deutsch als Fremdsprache und Deutsch als Zweitsprache) das besondere Profil des Instituts. In der Literaturwissenschaft werden deutschsprachige Texte von der Aufklärung bis zur Gegenwart unter interkulturellen und kulturvergleichenden  Aspekten untersucht; komparatistische Fragestellungen stehen im Mittelpunkt.  Eine Reihe von Projekten zu den Schwerpunktthemen bietet den Studierenden die Möglichkeit zum forschenden Lernen.

 

In die Studiengänge sind Komponenten mit Praxisbezug und Praxiserfahrung integriert. Die Bereiche Fremd- und Zweitsprachdidaktik und Interkulturelle  Kommunikation bereiten zusammen mit den Fachwissenschaften für Lehrberufe an Schulen und Hochschulen im In- und Ausland sowie auf Tätigkeiten in international ausgerichteten Firmen und öffentlichen Institutionen vor. 

 

Kurzzeitstudierende können im Rahmen von Erasmus- oder anderen Programmen Veranstaltungen am IDF besuchen.

 

Das Gebäude des IDF hat eine ungewöhnliche Geschichte. Es wurde 1855 als Labor für den Chemiker Wilhelm Robert  Bunsen (1811-1899) errichtet und war damals die  modernste chemische Forschungsstätte Europas. Es wurde 2011 von der Gesellschaft Deutscher Chemiker als Historische Stätte der Chemie ausgezeichnet

 

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Letzte Änderung: 14.03.2013